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Management-Seminar Virtuell-Online-Interaktiv: Pflegebudget 2020 / 2021

Dienstag, 27. Oktober 2020 , 09:00 - 17:00
Virtuell-Online-Interaktiv

ab dem 2. Teilnehmer/Institution beträgt die Gebühr € 750,00 zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer

Preis pro Teilnehmer: 850,00€ zzgl. 16% MwSt.

Weitere Informationen: 1319_2020-10-27_Pflegebudget 2020-2021.pdf PDF Download



Beschreibung

Einführung

Nach der erfolgten Ausgliederung der Pflege aus den Fallpauschalen stellt die Verhandlung des Pflegebudgets und die Bestimmung des daraus resultierenden Pflegeentgeltwerts die größte Herausforderung im Rahmen der Budget- und Entgeltverhandlungen 2020 dar. Die gesetzlichen Regelungen hierzu (vor allem § 6a KHEntgG) im Zusammenspiet mit den Vereinbarungen der Selbstverwaltung (Pflegepersonalkosten-Abgrenzungsvereinbarung und Pflegebudget-verhandlungsvereinbarung) reichen nicht aus, um grundsätzliche und finanziell äußerst relevante Fragen eindeutig zu beantworten. Erste Schiedsstellenverfahren laufen, erste Zwischenergebnisse liegen vor und die endgültigen Ergebnisse werden mit Spannung erwartet. Auch wird es spannend zu beobachten, wie die Vertragspartner mit den Entscheidungen der Schiedsstellen umgehen. Werden sie akzeptiert? Wird gegen deren Genehmigung geklagt? Wann ist mit Rechtssicherheit zu rechnen hinsichtlich der Frage, welche Kosten über das Pflegebudget finanziert werden und welche nicht? Wie kann man sich so auf die Verhandlung vorbereiten, dass man die Schiedsstelle nicht fürchten muss. Und welche Möglichkeiten gibt es, wenn ein Schiedsstellen-verfahren verhindert aber trotzdem eine Vereinbarung geschlossen werden soll. Wann soll man überhaupt in die Verhandlung einsteigen, noch innerhalb des Jahres 2020 oder vielleicht doch erst retrospektiv 2021?

Dieses Online-Seminar soll sich all diesen Fragestellungen zuwenden. Die relevanten Aspekte werden aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und diskutiert. Alle, die im Krankenhaus mit der Verhandlung des Pflegebudgets in Berührung kommen, bekommen hier ein aktuelles Update und einen Einblick in die Einschätzungen von krankenhaus- und krankenkassenseitigen Vertretern sowie von Schiedsstellen.

Zielgruppe

Geschäftsführung, Vertreter der Ärzteschaft, betriebswirtschaftliches Controlling, Personalleiter/innen, Personal-Controlling, Pflegedirektoren/innen, Pflegedienstleitungen, Entscheidungsträger der Krankenhäuser, der Industrie, im Reha-Bereich, der Krankenversicherungen usw.

Moderation

Roswitha Scheidweiler
RS Medical Consult GmbH, Bad Mergentheim


Referenten

Martin Heumann, Dipl. Betriebswirt (FH), Geschäftsführer, Krankenhauszweckverband Rheinland e.V., Köln

Dipl.-Vw. Johannes Wolff, Referatsleiter Krankenhausvergütung, GKV-Spitzenverband, Berlin

Dr. rer. nat. Michael Rabenschlag, Abteilungsleiter Ökonomie, Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus GmbH (InEK GmbH), Siegburg

Kai Labenski, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht,
Partner der Rechtsanwaltskanzlei armedis Rechtsanwälte, Seesen


Sonstige Infos

Selbstverständlich werden die Themenschwerpunkte ständig an den neuesten Sachstand angepasst, so dass etwaige Programmänderungen vorbehalten bleiben


Leistungen

Die Teilnahmegebühr beinhaltet aktuelle Unterlagen, Internet-Download und Teilnahmezertifikat.

Verlauf

08:30 Uhr Empfang und Begrüßungskaffee

09:00 Uhr Einführung
Dipl.-Kffr. Roswitha Scheidweiler, Geschäftsführerin RS Medical Consult GmbH

09:15 Uhr Vormittagsprogramm 

Dipl.-Betriebswirt Martin Heumann, Krankenhauszweckverband Rheinland e. V.

Das Pflegebudget – Ein Überblick zum Einstieg

Worum geht’s? Was gilt?

Wo sind die Knackpunkte?

Wo stehen wir bei den Verhandlungen?


flexible Kaffeepause am Vormittag

Dr. Michael Rabenschlag:

Der neue aG-DRG-Katalog
… mit noch weniger Pflege drin? 

  • Ausgliederung der Pflegepersonalkosten
  • Wie geht es mit dem PKMS weiter?
  • Auswirkungen der Ausgliederung auf die Gewichtung der Leistungen


ca. 12:30 Uhr Gemeinsames Mittagessen

ca. 13:30 Uhr Nachmittagsprogramm


Johannes Wolff:

Das Pflegebudget aus Kassensicht

  • War die Ausgliederung eine gute Idee?
  • Verlagerungseffekte zwischen aG-DRG und Pflegebudget
  • Pflegepersonalbemessung – PPUG, PPQ, PPR
  • Sollbruchstellen bei der Verhandlung der Pflegebudgets aus Sicht der Kassen
  • Was gehört ins Pflegebudget und was nicht?
  • Einschätzung: Kommt nun mehr Geld (für die Pflege) ins System?


Kai Labenski: 

Das Pflegebudget vor der Schiedsstelle nach 18a KHG

 I. Ausgliederung des Pflegebudgets unter Beachtung der gesetzlichen Regelung des § 17b Abs. 4 KHG 

 II. Darlegungslast- und Umfang des Krankenhausträgers zum auszugliedernden Personal in der Pflege durch die
     Krankenhäuser in der Budgetverhandlung

 III. Nachweis im Sinne von § 6a Abs. 3 S. 2 Krankenhausentgeltgesetz

IV.  Zuordnung von Berufsgruppen zum Pflegepersonal – „Ein Werkzeugkoffer“.
      Welches Personal ist für das Pflegebudget zuordnungsfähig?

  1. Personal der ZNA (bettenführend) im Pflegebudget? Anteilsberechnung
  2. Ausländische Pflegekräfte im Anerkennungsverfahren im Pflegebudget?
  3. Personal Berücksichtigungsfähigkeit von Fremdpersonal
  4. Therapeutisches Personal im Pflegebudget?
  5. Was sind Stationssekretärinnen?
  6. Hygienefachkräfte im Pflegebudget?
  7. Auszubildende im Pflegebudget?

 V. Pflegeentlastende Maßnahmen Darlegungslast und Berücksichtigungsfähigkeit für personelle und technische
     Maßnahmen, die ein Krankenhausträger im Kalenderjahr 2020 ergreift oder bereits ergriffen hat.

 
flexible Kaffeepause am Nachmittag

17:00 Uhr Ende der Veranstaltung

 


Veranstaltungsort

Virtuell-Online-Interaktiv



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